Der Herbst ist da… 🎃


 – Sandra Kern

Eine der bei­den Vor­speisen, die wir unseren VIP servieren, ist eine frisch zubere­it­ete Suppe. Das Risiko ein­er solchen Suppe — sie ist heiss. So auch die heutige Kür­bis­creme­suppe. Aber woher stammt eigentlich der Begriff „Kür­bis“?

Sein Name stammt von dem lateinis­chen Begriff „Cur­cu­bi­ta“ (Schröpfkopf), der im Althochdeutschen zu „Kur­b­itz“ und schliesslich zu dem Wort „Kür­bis“ wurde. In der Antike war der aus Afri­ka stam­mende Flaschenkür­bis sehr bekan­nt und beliebt, der als Gefäss, Geschirr oder auch als Musikin­stru­ment diente.

1492 ent­deck­te Kolum­bus dann den heuti­gen Gartenkür­bis auf Kuba und brachte ihn mit in seine Heimat. In Europa war es allerd­ings wesentlich käl­ter und so gestal­tete sich der Anbau des wärmelieben­den Kür­biss­es zunächst schwierig. Zudem schmeck­te diese Wild­form oft bit­ter und der Kür­bis wurde deshalb jahrhun­derte­lang ignoriert.

Erst im 19. und 20. Jahrhun­dert ent­standen durch gezielte Züch­tun­gen milde, schmack­hafte Sorten und der Kür­bis erlebte in Europa einen extremen Popularitätsschub.