Ein gutes und gesundes Jahr 2018!

Veröffentlicht am 31. Dez. 2017 von

Mit diesem Zitat aus dem Strassenmagazin „Surprise“ wünschen wir all unseren Gästen, Spendern und Sponsoren ein gutes und gesundes Jahr 2018! Für das Team, Sandra KernIMG_7339 (2)


Herzlich willkommen am 25. Dezember 2017!

Veröffentlicht am 30. Nov. 2017 von

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«Weihnachten ist eine schwierige Zeit»

TG-Nachrichten, 30.11.2017

Während Weihnachten in den meisten Haushalten heilig ist, hat sich die Gründerin der Gassenküche, Sandra Kern, entschieden, am 25. kein Fest in ihrem Restaurant zu veranstalten. Und zwar aus einem ganz bestimmten Grund.

Frauenfeld Geschmückte Tannenbäume, Guetzli, Geschenke: Für die meisten Familien in der Schweiz ist der 25. Dezember der wichtigste Tag des Jahres. Das Fest der Liebe. Doch was, wenn man keine Familie hat? Niemand da ist, mit dem man feiern kann? Wie sehen Personen diesen Tag, die nicht so viel haben, wie andere? Wir haben bei Sandra Kern, Gründerin der Gassenküche Frauenfeld, nachgefragt. Und eine überraschende sowie etwas traurige Antwort erhalten: «Weihnachten findet in der Gassenküche nicht statt.»

«Viele sind froh, wenn der 25. vorbei ist»

An Weihnachten traurig zu sein, ist für den durchschnittlichen Schweizer undenkbar. Laut der Mettendorferin können sich aber längst nicht alle über den hohen Feiertag freuen: «Viele meiner Gäste haben keine Familie. Aus diesem Grund löst Weihnachten in ihnen oft ein Gefühl von Traurigkeit aus. Sich an Weihnachten einsam zu fühlen, ist nicht schön.» Überall wird der 25. Dezember als Familienfest dargestellt. Für Menschen, die am Existenzminimum leben, sei das schwer mit anzusehen, so Kern weiter. Aus diesem Grund hat sich Kern für den 25. Dezember nichts Besonderes einfallen lassen. Schlicht, aber mit Herz, lautet die Devise. So wie an jedem anderen Tag in der Gassenküche auch. «Ich habe schon vor Jahren damit aufgehört, das Restaurant weihnächtlich zu schmücken. Ich will meine Gäste nicht an den Feiertag erinnern, das würde sie nur traurig stimmen.» Dekorieren werde sie einfach und fröhlich. So wie immer eben. Denn: Ihre Gäste seien jeweils froh, wenn Weihnachten vorbei ist oder wenn es den Feiertag gar nicht erst geben würde.

Ein selbst gekochtes Essen

Wenn schon nicht die Stimmung und die Dekoration, ist wenigstens das Essen weihnächtlich angehaucht. «Normalerweise koche ich am 25. Dezember jeweils selbst. In diesem Jahr wird das aber nicht im gleichen Rahmen möglich sein, wie sonst auch», erklärt Kern und schaut auf ihre Krücken. Ein Überbleibsel ihrer Knieoperation von vor ein paar Wochen. Ihre «VIPs», wie Kern ihre Gäste liebevoll nennt, müssen aber trotz der körperlichen Einschränkung nicht auf sie verzichten. «Da sein werde ich auf jeden Fall. Das ist für mich selbstverständlich.» Während im letzten Jahr Ragout nach Grossmutterart zubereitet wurde, hat Kern für dieses Jahr etwas anderes im Kopf: «Ich dachte, ich könnte mal wieder einen festlichen Braten machen. Mit Beilage und allem, was dazugehört.» Seit zwei Jahren gehören auch Geschenke dazu. «Die Kirche Wängi hat mich vorletztes Jahr gefragt, ob sie für meine Gäste Präsente zusammenstellen darf. Seither ist das schon fast zur Tradition geworden. Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Gabentisch geben», berichtet Kern erfreut. Anders als in vielen Familien üblich, werden keine teuren Dinge wie Laptops oder Konsolen verschenkt. Vielmehr sind es Sachen, die die Menschen am Existenzminimum gut gebrauchen können. Laut Kern ist aber die Freude über diese Präsente jedes Jahr unermesslich gross: «Meistens erhalten meine ‚VIPs‘ Duschgel, Bodylotion oder Rasierschaum. Es hat schon Freudentränen gegeben, weil die Gäste so gerührt waren.» In diesem Jahr dürfen sich die Besucher der Gassenküche sogar über ein zweites Geschenk freuen. Eine namhafte Autogarage aus Frauenfeld hat sich nämlich bereiterklärt, die Kosten für das Essen an Weihnachten zu übernehmen. Ausserdem dürfen Gäste für einmal ihre Freunde oder Familienmitglieder mitbringen. So wird ihnen dieser Tag wenigstens ein bisschen erträglicher gemacht. Auch Kern versucht ihr Bestes, wie sie zum Schluss erklärt: «Weihnachten ist eine schwierige Zeit für meine Gäste. Mit meinem Essen und guter Stimmung versuche ich, sie ein bisschen davon abzulenken.»

Gut zu wissen

Die Gassenküche Frauenfeld ist am Montag, 25. Dezember wie üblich geöffnet. Dafür bleibt das Restaurant am Mittwoch vorher und nachher geschlossen. Eingeladen sind alle, die am Existenzminimum leben oder AHV oder IV mit Ergänzungsleistung beantragen und Weihnachten nicht alleine verbringen wollen. Essen gibt es ab 11.30 Uhr, Gäste dürfen auch schon vorher kommen. js


Die Hemmschwelle ist immer noch gross…

Veröffentlicht am 20. Okt. 2017 von

B640x427mereits seit sieben Jahren bietet die Gassenküche für Fürsorgeempfänger und Personen mit Ergänzungsleistungen wöchentlich ein 4-Gang-Menü für nur drei Franken an. Weil die Hemmschwelle laut der Hauptinitiantin Sandra Kern jedoch noch immer gross ist, werden jetzt neue Prioritäten gesetzt.

Frauenfeld Sie macht einen verlassenen Eindruck an diesem Freitagnachmittag: Die Gassenküche mitten im Herzen von Frauenfeld, wo bereits seit sieben Jahren unter anderem Personen mit Ergänzungsleistungen einmal wöchentlich bekocht werden. «Am Mittwoch sind jeweils bis zu sechzig Gäste hier, die unser Angebot nutzen und ein selbstgekochtes Menü für nur drei Franken geniessen», erklärt die Leiterin der Gassenküche Sandra Kern mit einem Lächeln. Zusammen mit ihrem Team ist sie stets um das Wohl ihrer Gäste oder, wie Kern sie gerne nennt, «VIPs» besorgt und hat bei ihnen eine Art zweite Familie gefunden.

«Der Schritt aus der Anonymität fällt schwer»

Doch seit einiger Zeit trübt eine ungünstige Entwicklung das sonst so sonnige Gemüt der Mettendorferin. «Mich beschäftigt schon etwas länger, dass viel mehr Personen mit Ergänzungsleistungen bei uns essen könnten», erklärt Kern mit einem nachdenklichen Blick zu den leeren Tischen. «Potenzielle Gäste» gäbe es in Frauenfeld mehr als genug, vielen würde aber der Mut fehlen, dem Restaurant einen Besuch abzustatten. «Personen, die AHV oder IV beziehen und am Existenzminimum leben, wagen sich häufig nicht aus der Anonymität heraus. Das ist sehr schade, da wir doch eigentlich genug Platz hätten.» Vor nicht allzu langer Zeit wurde nämlich sogar ein zweiter Raum für die «VIPs» dazugemietet.

Prioritäten setzen

Um mehr Personen am Existenzminimum zu ermutigen, den Schritt aus der Einsamkeit zu wagen, möchte Kern nun die Prioritäten neu setzen. «Mir ist aufgefallen, dass immer mehr Musiker, die sich zeitweise in der Schweiz aufhalten, zum Essen herkommen. Selbstverständlich sind auch sie herzlich willkommen, ich möchte den Fokus aber auf Personen richten, die aus der Schweiz sind», erklärt Kern. Für die Gäste sei es unbefriedigend, wenn sie beim Eintreten nur volle Tische sehen würden. «Ich würde mich sehr freuen, wenn sich mehr Personen am Existenzminimum, die in der Region wohnen, zu uns gesellen würden. Musiker dürfen auch herkommen, aber einfach ein bisschen später, sodass Personen aus der Schweiz zuerst essen können.»

Janine Sennhauser, TG Nachrichten, 05.10.2017


4. Mittwoch mit dem vierten Team

Veröffentlicht am 27. Sep. 2017 von

Das heutige Menü

1. Vorspeise: vitaminreiche Gemüsesuppe

2. Vorspeise: gemischter Blattsalat garniert

Hauptgang: würziger Rindshackbraten, Härdöpfelstock mit einem Seeli und frisch geschnetzelten Rüebli mit Erbsli

Dessert: Crèmeschnitten und Nuss- oder Mandelgipfel

Die Menüs ändern mit jedem Monat 🙂


3. Mittwoch mit Team drei

Veröffentlicht am 20. Sep. 2017 von

Mittwuch und ich ässä asä fein, gsund und guät mit Liebi kochät

Tuä das Mahl ä Wuchä nid vergässä

Feins Süppli, denn Gschnätzlätz, Chnöpfli, Gmüäs mi locked

s’isch asä guät dass vielmeh magsch als bruchsch

Dä Gurt wird eng und s’Ufstoh schtreng

So isch üsi Gassächuchi z’Fraui e Sternäbeiz jede Mittwuch

(Gedicht von Pefi, 19.09.2017)


2. Mittwoch im Monat mit Team zwei

Veröffentlicht am 13. Sep. 2017 von

Das Wetter ist herbstlich geworden. Deshalb servierten wir heute:

1. Vorspeise : heisse Hafercrémesuppe

2. Vorspeise: kunterbunter Blattsalat

Hauptgang: zartes Schweinsvoressen an einer wunderbar sämig-würzigen Rahmsauce mit Rüebli und Zucchettiwürfeli, dazu Fussili und Sommergemüse

Dessert: feiner Gugelhupf, Himbeerroulade und Schoggiguetzli

Verwöhnt wurden unsere Gäste heute vom Team 2 und meiner Wenigkeit.


Ein fröhliches Wiedersehen nach der Sommerpause

Veröffentlicht am 7. Sep. 2017 von

Gestern begrüssten wir unsere Gäste nach der Sommerpause mit:

– 1. Vorspeise: herrliche Kürbiscrémesuppe

– 2. Vorspeise: bunter Blattsalat, garniert mit rotgelben Peperonestreifen

– Hauptgang: Pastetli an einer genussvollen Sauce mit Pouletgeschnetzeltes, Brätchügeli und Pilzli, dazu frische Erbsli und Rüebli

– Dessert: Schwarzwälder- , Schoggi- , Erdbeer- und Himbeerkuchen, respektive was das Herz begehrte

Verwöhnt wurden unsere Gäste vom Team 1, das sich immer am 1. Mittwoch im Monat für die Gassenküche engagiert und meiner Wenigkeit.


Tagesausflug am letzten Mittwoch vor der Sommerpause, 28. Juni 2017

Veröffentlicht am 2. Jul. 2017 von

 

Üsä Usflug 
grossartigscht Kuchi vo Frauäfäld

Än Car voll menschlichi Spezialitäte
voll Läbesgschichte, Brüch, Chrankheitä
und tuusig anderä Kalamitätä
Üs fahrt en Engel namens Daniel
machts ohni Tadel, ohni Fehl

S isch halbinüüni am Morgä, mir schtönd im Rägä
Trotz tunklä Wolkä hämmer beschti Luunä
Petrus wird dä Himmel scho ufruumä
Also iischtiigä voranä no go bislä
und denn sofort los dä Sunn entgägä

Chuum fahred mir uf de Autibahn,
lueget d Sunn dur vill Wolkälöcher 
und de Petrus git sis Letscht
Bald nuno blau das Zelt ischs jetzt 
Di frisch putzti Welt wird warm und tröchner
so langed d Hosä mit dä Löcher

In Wittä oder Hitte oder wie da heisst
do schtoht äs Schloss sit tussig Johr (Heidegg)
Sie sägäd's s isch wol wohr
Än Rosägartä herzig schöön
Än Blick id Wiiti voll geil bi Föhn
Kafi Gipfeli, Orangejus git mä üs ohni wartä,
denn sitzed mir in Gartä

Und wenn du do hocksch und ächli los lohsch
tänksch segsch dä Schlossherr do
wo all di Pracht hät bauä lo
Herz und Seelä gönd grad chli uf
scho heisst's vo vornä iischtiigä 
di nögscht Etappä in Aagriff näh

So fahrt dä Ängel Daniel sin Öpfelcar ganz ruhigä 
dur d Landschaft würkli richtig schön, da zuet mi schön beruhigä
S goht uf Beinwil, liit idyllisch am See vo Hallwil,
am Wasserschloss verbii
Gägänd gsehnd mär ganz vill
doch isch's s Seehotel wo i härä will
Döt gits bald super Ässä,
Salot, Schtokki und Fleischvögel hämmer gässä
Dä Kafi gits denn ufäm Schiff
Mensch da Programm hät richtig Pfiff

Bald chunnt dä Dani wieder draa
fahrt jetzt mit üs zum Flughafaa (s'reimt sich besser)
Mir händ denn welä flüügä hei
da passäti äm Schoföör nöd
Nei echt, er fänd da würkli blöd
muess er doch neh dä Car mit hei
Schnell hämmer alli Iisicht zeigt
mir sind jo schtets kompromissbereit
wenn's denn halt nöd andersch goht
fahr Dani, susch wird's z'spoht

Äs isch denn au kei Schtund vergangä
tot er mit üs dehei aaglangä
äs "tschüss" an schönä Summer,
kei Sorgä und kein Chummer
wünscht jedi jedem no
Än Supertag zum End isch choo
Danke Sandy für's Organisierä
abem 6. September chömäd mir wieder zu dir go diniärä

die grossartigscht Kuchi vo Frauenfeld 
hät hüt än neuä "guätä schtimmigs Rekord" ufgschtellt
(Pefi am Tag und am Tag danach)

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen…

Veröffentlicht am 10. Apr. 2017 von

Für unsere Gäste:

Am letzten Mittwoch vor der Sommerpause, am 28. Juni 2017, unternehmen wir als Gassenküche eine Reise. Die Gassenküche bleibt an diesem Tag geschlossen. Wir reisen mit dem „Apfelcar“ vom Carunternehmen „Madörin“ aus Märstetten TG. Der Betrieb „Madörin“ verwöhnt uns regelmässig mit frischem Salat und knackigem Gemüse.

Wohin unser Tagesausflug geht, erfahren unsere Gäste sobald sie im Car Platz genommen haben 🙂

 


Zweimal Weihnachten

Veröffentlicht am 4. Mrz. 2017 von

Das rote Kreuz beschenkte uns am letzten Mittwoch mit sehr vielen Lebensmitteln, worüber sich unsere Gäste sehr freuten. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorin und ihre fleissigen Helfer.