Thurgauer Nachrichten:
Morgen ist Eröffnung

Veröffentlicht am 26. Okt. 2010 von

Die erste Gas­sen­kü­che im Kan­ton Thur­gau öff­net mor­gen um 11.30 Uhr in Frau­en­feld ihre Türen

Nach meh­re­ren Mo­na­ten der Pla­nung und Realisie­rung öff­net Mor­gen Mitt­woch, 27. Ok­to­ber 2010 um 11.30 Uhr in Frau­en­feld an der Gra­ben­strasse 12 die erste Gas­sen­kü­che im Kan­ton Thur­gau ihre Türen.

San­dra Kern, Hauptverantwort­liche und In­iti­an­tin des Pro­jekts «Gas­sen­kü­che Frau­en­feld», zeigt sich kurz vor der Er­öff­nung er­freut, dass es end­lich los ge­hen kann: «Wir sind wirk­lich be­reit die Gas­senküche Mor­gen zu er­öff­nen, die erste Lie­fe­rung der Nahrungsmit­tel ist be­reits ein­ge­trof­fen. Natür­lich bin ich auch ein biss­chen ner­vös und ge­spannt, wie das ganze Pro­jekt an­kommt und wie viel An­klang es fin­den wird. Ich bin je­doch gu­ter Dinge, da ich schon sehr viele Po­si­tive Feed­backs ent­gegennehmen durfte».



Vor­läu­fig wird in der Gas­sen­kü­che Frau­en­feld an der Gra­ben­strasse je­weils am Mitt­woch von 11.30 bis 13 Uhr eine warme Mahl­zeit angeboten.

Für die Teil­nahme müs­sen sich Für­sor­ge­emp­fän­ger und Men­schen am Rande des Existenzmi­nimums nicht an­mel­den son­dern kön­nen spon­tan vor­bei schauen. Für ein Mit­tag­es­sen in­klu­sive Suppe, Sa­lat und Ge­tränk bezah­len Gäste ab 16 Jah­ren drei Franken.

Me­nü­über­schüsse kön­nen un­entgeltlich mit nach Hause genom­men wer­den.

Er­war­tet wer­den 10 bis 15 Gäste
Am ers­ten of­fe­nen Tag der Gas­sen kü­che er­war­tet San­dra Kern etwa 10 bis 15 Gäste, be­tont aber, das man dies na­tür­lich nicht ge­nau vor­aus­sa­gen könne: «Wir ha­ben keine An­sprü­che son­dern freuen uns über je­den Gast der kommt und dem wir mit un­se­rem Mit­tags menü et­was Gu­tes tun kön­nen». Klar ist auch be­reits was am ers­ten Tag ge­kocht wird, wie uns die Pro jekt­lei­te­rin ver­riet: «Es wir ei­nen Spätz­li­auf­lauf ge­ben, ge­kocht von zwei Kö­chin­nen im drit­ten Lehr jahr die ihre Koch­künste in der Gas­sen­kü­che zum Bes­ten ge­ben wer­den». 

«Wir hoffe den Leu­ten eine Freude be­rei­ten zu kön­nen»
Auch das Pro­jekt­Team ist vol­ler Ta­ten­drang und be­reit das Pro jekt Gas­sen­kü­che zu star­ten, wie sie uns bei ei­nem Be­such an der Gra­ben­strasse ver­rie­ten: «Wir hof fen vor al­lem, dass wir den Men schen die zum Es­sen kom­men eine Freude be­rei­ten kön­nen, zu­dem ar­bei­ten wir alle gerne mit Men schen zu­sam­men und sind sel­ber sehr ge­spannt wie das Ganze an lau­fen wird. Die Idee ei­nes sol­chen Pro­jek­tes fin­den wir ge­nial, auch wis­sen wir be­reits von ei­ni­gen Für sor­ge­emp­fän­gern und Men­schen mit ei­nem Exis­tenz­mi­ni­mum die vor­ha­ben vor­bei zu kom­men, was uns na­tür­lich enorm freut». 

«Un­sere Gäste be­stim­men ob die Gas­sen­kü­che über­lebt»
Obers­tes Ziel von San­dra Kern ist es, dass die Gas­sen­kü­che überle ben wird: «Den Fort­be­stand und die Kon­stanz der Gas­sen­kü­che be stim­men ganz klar un­sere Gäste mit ih­ren Be­su­chen. Ich bin je doch sehr gu­ter Dinge, dass dass Pro­jekt sei­nen Platz in Frau­en­feld fin­den wird. Wer weiss, wenn sich ein Er­folg ein­stellt, könnte ich mir eine Ex­pan­sion in an­dere Städte im Thur­gau durch­aus vor­stel­len». (von Lui Ei­gen­mann, 26.10.2010, Thur­gauer Nach­rich­ten)


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