Unsere Tagesreise vor der Sommerpause

Veröffentlicht am 6. Jul. 2018 von

Am 27. Juni 2018 ging die Gassenküche mit ihren Gästen und Mitarbeitern auf die Reise in den Aargauer Jura. Rund 50 Personen nahmen im Apfelcar Platz und freuten sich auf diesen gemeinsamen und sonnigen Tag. Wir fuhren u.a. nach Eglisau – Weiach – Gippingen – Leugern… Im Schloss Böttstein machten wir einen Kaffeehalt und bestaunten den schönen Schlossgarten. Im Restaurant „Bären“ in Hottwil wurden wir alle mit einem ausgezeichneten Mittagessen verwöhnt. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter durch kleine schmucke Aargauer Dörfer nach Linn wo eine grosse alte Linde stand. 13 Personen waren nötig, um den dicken Baum zu umfassen. In Schinznach besichtigten wir aus einer historischen Eisenbahn heraus die Baumschule und das Gartenzenter Zulauf und gönnten uns mitten in den Blumen einen Zvieri, bevor es dann wieder nach Frauenfeld ging.


Spuren des gestrigen Gewitters…

Veröffentlicht am 9. Jun. 2018 von

Am Abend des 08. Juni 2018 goss es in Frauenfeld wie aus Eimern. Zwar sollte eine „Vorrichtung“ in unserem Vorratsraum dafür sorgen, dass es nicht hineinregnet, jedoch war das viele Wasser so kraftvoll, dass diese nichts nützte. Inzwischen ist der Raum wieder trocken, das kaputte Material und die verdorbenen Lebensmittel aussortiert. Herzlichen Dank Peti für deine tolle Unterstützung!


An unsere Gäste: Bitte haltet euch den Mittwoch, 27. Juni 2018 frei

Veröffentlicht am 23. Mai. 2018 von

Unterwegs ins Rüebliland…

! Achtung !

Am letzten Mittwoch vor der Sommerpause, am 27. Juni 2018 unternehmen wir als Gassenküche eine Reise. Die Gassenküche bleibt an diesem Tag geschlossen.

Treffpunkt an diesem Tag vor der Gassenküche um 08.15 Uhr  Apfelcar1

 


 


Der Frühling kann kommen…

Veröffentlicht am 26. Mrz. 2018 von

Mit dem für die Gassenküche zutreffenden Zitat von Anthony Hopkins, wünschen wir all unseren Gästen und Spendern einen herrlich bunten und sonnigen Frühling.

„Keiner von uns kommt lebend hier raus (aus dem Leben – nicht aus der Gassenküche 🙂 ). Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen, spaziert in der Sonne, springt ins Meer, sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern, seid freundlich, seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.“


Willkommen im Restaurant Gassenküche

Veröffentlicht am 12. Jan. 2018 von
  • Jeden Mittwoch geöffnet
  • Gemeinschaft geniessen ab 09.30 Uhr
  • Essen von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr
  • der Einsamkeit entfliehen
  • lachen – plaudern – zusammen sein
  • Kerzen – Blumen und Servietten
  • gutbürgerliche Küche
  • Vier-Gänge-Menü inkl. Getränke für 3.- Franken
  • Essen so viel man mag
  • Menü das mit nachhause genommen werden kann
  • Lebensmittel auf dem Gabentisch dürfen mitgenommen werden

Herzlich willkommen im Restaurant Gassenküche an der Grabenstrasse 12 in FrauenfeldIMG_8463 heisst dich Sandra Kern und Team

 


Ein gutes und gesundes Jahr 2018!

Veröffentlicht am 31. Dez. 2017 von

Mit diesem Zitat aus dem Strassenmagazin „Surprise“ wünschen wir all unseren Gästen, Spendern und Sponsoren ein gutes und gesundes Jahr 2018! Für das Team, Sandra KernIMG_7339 (2)


Herzlich willkommen am 25. Dezember 2017!

Veröffentlicht am 30. Nov. 2017 von

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«Weihnachten ist eine schwierige Zeit»

TG-Nachrichten, 30.11.2017

Während Weihnachten in den meisten Haushalten heilig ist, hat sich die Gründerin der Gassenküche, Sandra Kern, entschieden, am 25. kein Fest in ihrem Restaurant zu veranstalten. Und zwar aus einem ganz bestimmten Grund.

Frauenfeld Geschmückte Tannenbäume, Guetzli, Geschenke: Für die meisten Familien in der Schweiz ist der 25. Dezember der wichtigste Tag des Jahres. Das Fest der Liebe. Doch was, wenn man keine Familie hat? Niemand da ist, mit dem man feiern kann? Wie sehen Personen diesen Tag, die nicht so viel haben, wie andere? Wir haben bei Sandra Kern, Gründerin der Gassenküche Frauenfeld, nachgefragt. Und eine überraschende sowie etwas traurige Antwort erhalten: «Weihnachten findet in der Gassenküche nicht statt.»

«Viele sind froh, wenn der 25. vorbei ist»

An Weihnachten traurig zu sein, ist für den durchschnittlichen Schweizer undenkbar. Laut der Mettendorferin können sich aber längst nicht alle über den hohen Feiertag freuen: «Viele meiner Gäste haben keine Familie. Aus diesem Grund löst Weihnachten in ihnen oft ein Gefühl von Traurigkeit aus. Sich an Weihnachten einsam zu fühlen, ist nicht schön.» Überall wird der 25. Dezember als Familienfest dargestellt. Für Menschen, die am Existenzminimum leben, sei das schwer mit anzusehen, so Kern weiter. Aus diesem Grund hat sich Kern für den 25. Dezember nichts Besonderes einfallen lassen. Schlicht, aber mit Herz, lautet die Devise. So wie an jedem anderen Tag in der Gassenküche auch. «Ich habe schon vor Jahren damit aufgehört, das Restaurant weihnächtlich zu schmücken. Ich will meine Gäste nicht an den Feiertag erinnern, das würde sie nur traurig stimmen.» Dekorieren werde sie einfach und fröhlich. So wie immer eben. Denn: Ihre Gäste seien jeweils froh, wenn Weihnachten vorbei ist oder wenn es den Feiertag gar nicht erst geben würde.

Ein selbst gekochtes Essen

Wenn schon nicht die Stimmung und die Dekoration, ist wenigstens das Essen weihnächtlich angehaucht. «Normalerweise koche ich am 25. Dezember jeweils selbst. In diesem Jahr wird das aber nicht im gleichen Rahmen möglich sein, wie sonst auch», erklärt Kern und schaut auf ihre Krücken. Ein Überbleibsel ihrer Knieoperation von vor ein paar Wochen. Ihre «VIPs», wie Kern ihre Gäste liebevoll nennt, müssen aber trotz der körperlichen Einschränkung nicht auf sie verzichten. «Da sein werde ich auf jeden Fall. Das ist für mich selbstverständlich.» Während im letzten Jahr Ragout nach Grossmutterart zubereitet wurde, hat Kern für dieses Jahr etwas anderes im Kopf: «Ich dachte, ich könnte mal wieder einen festlichen Braten machen. Mit Beilage und allem, was dazugehört.» Seit zwei Jahren gehören auch Geschenke dazu. «Die Kirche Wängi hat mich vorletztes Jahr gefragt, ob sie für meine Gäste Präsente zusammenstellen darf. Seither ist das schon fast zur Tradition geworden. Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Gabentisch geben», berichtet Kern erfreut. Anders als in vielen Familien üblich, werden keine teuren Dinge wie Laptops oder Konsolen verschenkt. Vielmehr sind es Sachen, die die Menschen am Existenzminimum gut gebrauchen können. Laut Kern ist aber die Freude über diese Präsente jedes Jahr unermesslich gross: «Meistens erhalten meine ‚VIPs‘ Duschgel, Bodylotion oder Rasierschaum. Es hat schon Freudentränen gegeben, weil die Gäste so gerührt waren.» In diesem Jahr dürfen sich die Besucher der Gassenküche sogar über ein zweites Geschenk freuen. Eine namhafte Autogarage aus Frauenfeld hat sich nämlich bereiterklärt, die Kosten für das Essen an Weihnachten zu übernehmen. Ausserdem dürfen Gäste für einmal ihre Freunde oder Familienmitglieder mitbringen. So wird ihnen dieser Tag wenigstens ein bisschen erträglicher gemacht. Auch Kern versucht ihr Bestes, wie sie zum Schluss erklärt: «Weihnachten ist eine schwierige Zeit für meine Gäste. Mit meinem Essen und guter Stimmung versuche ich, sie ein bisschen davon abzulenken.»

Gut zu wissen

Die Gassenküche Frauenfeld ist am Montag, 25. Dezember wie üblich geöffnet. Dafür bleibt das Restaurant am Mittwoch vorher und nachher geschlossen. Eingeladen sind alle, die am Existenzminimum leben oder AHV oder IV mit Ergänzungsleistung beantragen und Weihnachten nicht alleine verbringen wollen. Essen gibt es ab 11.30 Uhr, Gäste dürfen auch schon vorher kommen. js


Die Hemmschwelle ist immer noch gross…

Veröffentlicht am 20. Okt. 2017 von

B640x427mereits seit sieben Jahren bietet die Gassenküche für Fürsorgeempfänger und Personen mit Ergänzungsleistungen wöchentlich ein 4-Gang-Menü für nur drei Franken an. Weil die Hemmschwelle laut der Hauptinitiantin Sandra Kern jedoch noch immer gross ist, werden jetzt neue Prioritäten gesetzt.

Frauenfeld Sie macht einen verlassenen Eindruck an diesem Freitagnachmittag: Die Gassenküche mitten im Herzen von Frauenfeld, wo bereits seit sieben Jahren unter anderem Personen mit Ergänzungsleistungen einmal wöchentlich bekocht werden. «Am Mittwoch sind jeweils bis zu sechzig Gäste hier, die unser Angebot nutzen und ein selbstgekochtes Menü für nur drei Franken geniessen», erklärt die Leiterin der Gassenküche Sandra Kern mit einem Lächeln. Zusammen mit ihrem Team ist sie stets um das Wohl ihrer Gäste oder, wie Kern sie gerne nennt, «VIPs» besorgt und hat bei ihnen eine Art zweite Familie gefunden.

«Der Schritt aus der Anonymität fällt schwer»

Doch seit einiger Zeit trübt eine ungünstige Entwicklung das sonst so sonnige Gemüt der Mettendorferin. «Mich beschäftigt schon etwas länger, dass viel mehr Personen mit Ergänzungsleistungen bei uns essen könnten», erklärt Kern mit einem nachdenklichen Blick zu den leeren Tischen. «Potenzielle Gäste» gäbe es in Frauenfeld mehr als genug, vielen würde aber der Mut fehlen, dem Restaurant einen Besuch abzustatten. «Personen, die AHV oder IV beziehen und am Existenzminimum leben, wagen sich häufig nicht aus der Anonymität heraus. Das ist sehr schade, da wir doch eigentlich genug Platz hätten.» Vor nicht allzu langer Zeit wurde nämlich sogar ein zweiter Raum für die «VIPs» dazugemietet.

Prioritäten setzen

Um mehr Personen am Existenzminimum zu ermutigen, den Schritt aus der Einsamkeit zu wagen, möchte Kern nun die Prioritäten neu setzen. «Mir ist aufgefallen, dass immer mehr Musiker, die sich zeitweise in der Schweiz aufhalten, zum Essen herkommen. Selbstverständlich sind auch sie herzlich willkommen, ich möchte den Fokus aber auf Personen richten, die aus der Schweiz sind», erklärt Kern. Für die Gäste sei es unbefriedigend, wenn sie beim Eintreten nur volle Tische sehen würden. «Ich würde mich sehr freuen, wenn sich mehr Personen am Existenzminimum, die in der Region wohnen, zu uns gesellen würden. Musiker dürfen auch herkommen, aber einfach ein bisschen später, sodass Personen aus der Schweiz zuerst essen können.»

Janine Sennhauser, TG Nachrichten, 05.10.2017


4. Mittwoch mit dem vierten Team

Veröffentlicht am 27. Sep. 2017 von

Das heutige Menü

1. Vorspeise: vitaminreiche Gemüsesuppe

2. Vorspeise: gemischter Blattsalat garniert

Hauptgang: würziger Rindshackbraten, Härdöpfelstock mit einem Seeli und frisch geschnetzelten Rüebli mit Erbsli

Dessert: Crèmeschnitten und Nuss- oder Mandelgipfel

Die Menüs ändern mit jedem Monat 🙂


3. Mittwoch mit Team drei

Veröffentlicht am 20. Sep. 2017 von

Mittwuch und ich ässä asä fein, gsund und guät mit Liebi kochät

Tuä das Mahl ä Wuchä nid vergässä

Feins Süppli, denn Gschnätzlätz, Chnöpfli, Gmüäs mi locked

s’isch asä guät dass vielmeh magsch als bruchsch

Dä Gurt wird eng und s’Ufstoh schtreng

So isch üsi Gassächuchi z’Fraui e Sternäbeiz jede Mittwuch

(Gedicht von Pefi, 19.09.2017)