Eine Fahrt ins Blaue am Mittwoch, 26. Juni 2019

Veröffentlicht am 4. Jun. 2019 von

Liebe Gäste

Zusam­men mit unseren Mitar­beit­ern gehen wir am let­zten Mittwoch vor der Som­mer­pause auf einen Tage­saus­flug.

Am Mittwoch den 26. Juni 2019 tre­f­fen wir uns um 07.00 Uhr, (mit­ten in der Nacht also), vor der Gassenküche. Der Car fährt um 07.15 Uhr los.

Dieser Aus­flug wurde uns von einem grosszügi­gen Spender geschenkt, wom­it fast alles bezahlt ist. Ihr nehmt lediglich ein Sack­geld in Form eines “Töbelis” oder eines “Back­naslis” mit.

Wölz­gott” wird dieser Aus­flug ein tolles Erleb­nis. Ein “schu­ulege Föch­botz” oder ein “alte Söderi” bleiben aber bess­er daheim.

Wo fahren wir hin?


Frühlingserwachen

Veröffentlicht am 5. Apr. 2019 von

Der Früh­ling ist greif­bar.

Oster­glock­en, Tulpen und ein quitschfi­de­les Mitar­beit­erteam.

Das Menü: Bunter Blattsalat, her­rlich duf­tende Lauchcreme­suppe, betören­des Rind­sragout mit Härdöpfel­stock und knack­i­gen Rüe­bli. Zum Dessert ver­führerische Süs­sigkeit­en vom Beck.


Voressen in Weiss: Poulet Fricassée — gekocht von unserem Thurgauer Koch. Unser liebenswürdiger Scherzkeks Bruno sorgte derweil für Unterhaltung.

Veröffentlicht am 13. Mrz. 2019 von

Unsere beiden Walisser und Thurgauer Köchinnen kreierten als Vorspeise eine Rüebli-Ingwersuppe. Der Hauptgang: ein fabelhaftes Pouletgeschnetzeltes an einer Weissweinpilzsauce, dazu Reis und knackiges Gemüse. Die Gäste freuten sich riesig über den geschenkten Panettone (5kg)!

Veröffentlicht am 6. Mrz. 2019 von

Lasagne oder eine Gaumenreise nach Italien, gekocht von einer Thurgauer Köchin und ihrem Team

Veröffentlicht am 2. Mrz. 2019 von

Die Entstehung einer Bernerrösti, gekocht von einem Berner und einem Thurgauer Koch (mit Siedfleisch und Gemüse)

Veröffentlicht am 24. Feb. 2019 von

Die Frauenfelder Gassenküche hilft durch die schlimme Zeit

Veröffentlicht am 27. Dez. 2018 von

Thur­gauer Zeitung: Math­ias Frei 26.12.2018, 19:32 Uhr

Bilder: Reto Mar­tin

Bewusst unwei­h­nachtlich: So feiert die Gassenküche am 25. Dezem­ber im ehe­ma­li­gen Thur­druck-Gebäude. Für die 60 Gäste gibt es ein feines Vier-Gang-Menü – und ein paar Stun­den Men­schlichkeit.

Draussen ist es kalt, drin­nen begrüsst San­dra Kern mit «Willkom­men in der Stube». Es ist warm, warm von men­schlich­er Wärme. Der kurze Hand­schlag, die flüchtige Umar­mung, das Lächeln des Gegenübers. Für ein­mal hat die Gassenküche an der Graben­strasse nicht am Mittwochmit­tag offen, son­dern schon am Dien­stag, am Wei­h­nacht­stag. Dann, wenn die Ein­samkeit bei vie­len Gästen der Gassenküche ihren Höhep­unkt erre­icht, wenn am Fest der Liebe kein­er da ist, wenn kein Kon­takt mehr beste­ht zur Fam­i­lie, wenn das Geld hin­ten und vorne nicht reicht, um jeman­dem ein Geschenk zu machen.

«Auf die Adventszeit spitzt es sich für viele mein­er Gäste zu.»

San­dra Kern sagt das. Sie hat die Gassenküche im Herb­st 2010 ins Leben gerufen und leit­et sie sei­ther. Hier arbeit­en alle ehre­namtlich. Kern investiert neb­st ihrem 60-Prozent-Pen­sum als Sozialar­bei­t­erin einen Tag pro Woche in die Gassenküche. Es ist für sie eine Investi­tion in Men­schen.

Ehrenamtliche Arbeit von 8.30 bis 16 Uhr

Um 8.30 Uhr hat die Arbeit für San­dra Kern und ihre sechs Helferin­nen und Helfer ange­fan­gen. Kurz nach 11 Uhr wird es eng.

«Heute kom­men mehr als nor­mal.»

Es muss also enger ges­tuhlt und für mehr Gäste gedeckt wer­den. Üblich sind 45 bis 55 Per­so­n­en pro Mittwochmit­tag. An diesem 25. Dezem­ber hat das Gassenküche-Team schliesslich 60 Gäste emp­fan­gen. «Wir sind wie ein Restau­rant. Deshalb bedi­enen wir unsere Gäste», meint Kern, als um 14.45 Uhr nur noch wenige da sitzen. «Jet­zt bin ich erschöpft, aber zufrieden», sagt die Gassenküche-Lei­t­erin. Das sei für sie bess­er als Wei­h­nacht­en. Zuhause feiert sie nicht mehr. Spätestens um 16 Uhr ist für Kern, ihre fünf Helfer in Küche und Ser­vice sowie Mar­cel, der jedes Mal mitar­beit­et, Feier­abend.

Bewusst unwei­h­nachtlich: So werde der 25. Dezem­ber in der Gassenküche gefeiert, sagt San­dra Kern. Tis­chläufer, schöne Servi­et­ten und Rosen hat es immer. Dass Wei­h­nacht­en ist, merkt man nur an den zwei Geschenken, die heute jede und jed­er nach Hause nehmen darf –

Spendern sei Dank. Zudem hat jemand den Unkosten­beitrag von drei Franken pro Per­son über­nom­men. Die Lebens­mit­tel bekommt Kern wie schon das ganze Jahr von regionalen Anbi­etern zu sehr gün­sti­gen Preisen oder sog­ar gratis.

Grosse Portionen werden geschöpft.

So gibt es ein­mal mehr einen Viergänger, zuerst einen grü­nen Salat mit drei gefüll­ten Pastetli, danach ein Pot-au-feu mit ordentlich Ein­lage, zum Haupt­gang ein Schin­kli im Brot­teig mit Sen­f­sauce und knack­igem Wurzel­gemüse, bevor es zum Ausklang mit Kaf­fee und Kuchen geht. Zehn Liter Pot-au-feu und 13 Schin­kli sind wegge­gan­gen. Zwis­chen­durch hat ein Duo namens Ro-Bi & An-Gi die Anwe­senden mit Dreh- und Han­dorgel-Musik unter­hal­ten.

Son­st sitzt man im Win­ter in der kleinen Woh­nung

Ein Stam­m­gast erzählt, dass er sich jew­eils schon am Son­ntag freue, wenn die Gassenküche am Mittwoch wieder öffne. Im Win­ter sitze man son­st die ganze Zeit daheim in der kleinen Ein-Zim­mer-Woh­nung. Wie ihm geht es vie­len Stam­mgästen. In der Gassenküche fragt sie nie­mand, warum es so ist, wie es ist. Sie kön­nen hier ein­fach sein. An der Decke hän­gen zwar Neon­röhren. Aber sie spenden warmes Licht. Auf einem Sims ste­ht eine ger­ahmte Illus­tra­tion. «In Gedenken an unseren Heinz», ste­ht darunter. «Tschau, Sändy», sagen die Gäste am Schluss zu Kern. Spätestens jet­zt lächeln sie und zehren noch einige Zeit davon. Der Aschen­bech­er am Ein­gang zur ehe­ma­li­gen Druck­erei quillt über. Ein paar Zigis, ein feines Essen, ein paar schöne Stun­den.


unbeschwertes Zusammensein an Weihnachten

Veröffentlicht am 25. Dez. 2018 von

Mit fröh­lich­er Dreh- und Handörge­limusik von Rolf und Annemarie wur­den unsere rund 60 Gäste heute emp­fan­gen. Es duftete nach Schin­kli im knus­pri­gen Brot­man­tel, das zusam­men mit Gemüse serviert wurde. Vor­ab genossen unsere Gäste einen kleinen Salat, gar­niert mit drei kleinen Bastetli mit je ein­er Thon-, Cur­ry- und Bohnen/Tomatenfüllung und als zweite Vor­speise eine kleine Pot au Feu. Zum Kaf­fee passte der Kuchen natür­lich wun­der­bar. Unsere Gäste Bruno und Diana ver­wöh­n­ten  die Mitar­beit­er mit einem aus­geze­ich­neten „Dankeschön-Kuchen“ und der Coif­feur Zufer schnitt nach dem Dessert unseren Gästen gratis die Haare. Mit Päck­li beschenk­te die Kirche Wän­gi und eine Pri­vat­per­son alle Gäste. Über­rascht wur­den sie zusät­zlich von ein­er Frauen­gruppe, die Päck­li zusam­men­stell­ten, in dem unter anderem ein Gutschein für eine Fusspflege zu find­en war. Und zulet­zt spendierte eine Pri­vat­per­son allen Gästen die Fr. 3.- für dieses Essen. Vie­len vie­len her­zlichen Dank für all diese Grossh­erzigkeit! Wir wün­schen unseren Gästen, Spendern und Gön­nern alles Gute und nur das Beste für das kom­mende neue Jahr 2019!


Herzlich willkommen an Weihnachten, 25. Dezember 2018

Veröffentlicht am 5. Dez. 2018 von

An Wei­h­nacht­en, Dien­stag den 25. Dezem­ber 2018 heis­sen wir unsere Gäste mit ihren Fre­un­den und Ange­höri­gen her­zlich willkom­men. Wie immer servieren wir zum Mit­tagessen ein Vier-Gänge-Menü. Wie auf dem unten­ste­hen­den Brief zu ent­nehmen, wer­den Rolf Bie­der­man und Annemarie Müh­le­mann für eine fröh­liche musikalis­che Unter­hal­tung sor­gen. Wir freuen uns!


Der neue Boden ist da!

Veröffentlicht am 7. Nov. 2018 von

Auf­grund der Über­schwem­mung am 8. Juni 2018 wellte sich der alte Boden so sehr, dass er für die Mitar­bei­t­en­den und für die Gäste zu ein­er Stolper­falle wurde. Die Wörter “ufpasse” (vor dem Stolpern) und “hop­pla” (nach dem beina­he Stolpern) wur­den rege gebraucht. Passiert ist zum Glück nie etwas. Diese Woche kon­nte nun  der neue Boden von fleis­si­gen Arbeit­ern ver­legt wer­den. Auch die Wände wur­den bei dieser Gele­gen­heit neu gestrichen, aber schaut selb­st…