Posted: 19.03.2012 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein | Keine Kommentare »
Am Sonntag den 18. März lud der Verein zur Förderung der Jugendarbeit im Thurgau zum Tag der offenen Tür im Thurdruck ein, dort wo die Gassenküche jeden Mittwoch die Räumlichkeiten benutzen darf. Wir bekochten rund 200 Gäste in unserer Gassenküche mit 16 Kg Spaghetti an 40 Liter Sauce (Bolognese– oder Carbonarasauce, je nach Gluscht) und knapp 7 Kg Blattsalat. Endlich hatten auch diejenigen Leute einmal Einblick, die schon immer wissen wollten, wie es denn in unserer Gassenküche aussieht. Geschmeckt und gefallen hat es laut den Besuchern auf jeden Fall sehr! Sandra Kern
Posted: 4.01.2012 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein, News | Keine Kommentare »
Am letzten Mittwoch des Jahres 2011, lud Stefan Pfanzelt alle Gäste unserer Gassenküche zu einem Festessen in sein Restaurant Schloss Klingenberg ein. Wir alle genossen ein ausgezeichnetes Vier-Gang-Menü und das Zusammensein sehr. Vielen herzlichen Dank! Für das Team, Sandra Kern
Das Menü
Vorspeisen
Herbstlicher Salat / Kürbiscurry Suppe
Hauptgang
Zarter Kaninchenhackbraten, Kartoffelstock mit Rotkraut
Dessert
Schockoladekuchen garniert mit Sahne
Posted: 27.12.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein, Presse | Keine Kommentare »
Zur Weihnachtszeit erfahren ärmere Menschen vermehrt Unterstützung. In der Gassenküche stehen Hilfsbedürftige das ganze Jahr über im Zentrum. Ein Besuch.
Von Franco Brunner, «die Südostschweiz»
Frauenfeld. – Es herrscht alles andere als winterliche und vorweihnachtliche Stimmung an diesem trüben Mittwoch in Frauenfeld. Der Hauptort des Thurgaus zeigt sich von seiner verregneten und kalten Seite. Weihnachtsstimmung verbreitet höchstens die dezente Sternendekoration, die ein paar Bäume an den Strassen schmückt. Und vielleicht noch der Mann mit dem Akkordeon, der vor einer Einkaufspassage unmittelbar beim Christbaum-Verkaufsstand «O Tannenbaum» und «Stille Nacht» anstimmt. Auch gegenüber dem Einkaufszentrum deutet auf den ersten Blick nichts darauf hin, dass das heilige Christfest bevorsteht. Das unscheinbare, graue Haus macht nur durch den dünnen, langen Kamin, aus dem weisser Rauch emporsteigt, auf sich aufmerksam. Bei näherer Betrachtung ist zudem ein kleiner Zettel auf der grossen Eingangstüre auszumachen. «Gassenküche Frauenfeld: geöffnet jeden Mittwoch von 11.30 bis 13 Uhr. Herzlich Willkommen!»
Weihnachtliche Stimmung
Beim Eintritt in die Gassenküche steigt einem umgehend ein Appetit machender Duft in die Nase. Nach dem kurzen, aber steilen Gang die enge Treppe hinauf wird klar, woher dieser Wohlgeruch kommt. In der kleinen Küche wird emsig gekocht, und aus den Töpfen dampft und zischt es. «Willkommen in der Stube», sagt eine freundlich wirkende Dame mit einem ansteckenden Lachen. Es ist Sandra Kern, Initiantin und Geschäftsführerin der Gassenküche. Sie ist gerade daran, die Tische im kleinen Saal weihnachtlich zu dekorieren. Kerzen, Tischtücher mit Sternenmuster, diverse Tannenzweige sowie ein paar kleine Strohengelchen verbreiten eine warme Atmosphäre im Raum. «Heute gibt es auch noch ein kleines Geschenk für unsere Gäste», sagt Kern und zeigt auf die Papierherzchen von der Heilsarmee mit Zündhölzern drin. «So können sich die Gäste zuhause ihre Zigaretten oder ihre Kerzen anzünden.» Die Idee zur Gassenküche entstand im Rahmen ihrer Diplomarbeit zur Sozialmanagerin, wie Kern erzählt. «Ich hatte mit leichtem Erstaunen festgestellt, dass es hier in der Region noch nichts Ähnliches gab und habe danach eine Marktanalyse erstellt. Wir setzten uns einen Zeitraum von einem halben Jahr und rechneten bei der Eröffnung mit zehn bis 15 Gästen», erinnert sich Kern. Gekommen seien aber schon damals, vor mittlerweile über einem Jahr, rund 30 Gäste, was in etwa dem heutigen Durchschnitt entspreche.
Herzlicher Empfang
«Gäste», so nennt Kern die Besucher der Gassenküche. «Die Gassenküche ist ein Restaurant für Randständige, dementsprechend wollen wir die Menschen, die zu uns kommen,
auch wie ganz normale Restaurantgäste behandeln», erklärt sie. So ganz normal scheint das Verhältnis zwischen Wirtin und ihren Kunden dann aber doch nicht zu sein, wie sich kurz nach 11 Uhr herausstellt, als die ersten Gäste die Gassenküche betreten. Denn solch einen herzlichen Empfang wie hier erlebt man wohl in keinem «gewöhnlichen» Restaurant. Die meisten Besucher werden mit Namen begrüsst, für einzelne gibt es sogar noch eine Umarmung von der Chefin. «Klar, man kennt sich mittlerweile, und ich freue mich immer wieder auf das Wiedersehen», sagt Kern.
«Jeder geht satt vom Tisch»
Zur Gassenküche-Stammkundschaft gehören Menschen, die am Existenzminimum leben. Die Mehrheit davon ist alleinstehend. Wie zum Beispiel die beiden Damen, die an Tisch Nummer 3 sitzen. Sie kämen schon seit der Eröffnung der Gassenküche hierher, sagt die 56-jährige Elsbeth Küenzle. «Ich freue mich jedes Mal auf den Mittwoch», ergänzt ihre Kollegin Agnes Graf lachend. Die 65-Jährige ist jede Woche aufs Neue verblüfft, dass die Verantwortlichen mit und für so wenig Geld so etwas Gutes auf den Tisch zaubern können. «Und das Tolle dabei ist, jeder geht satt vom Tisch», sagt Graf. In der Tat lässt es sich sehen, was die Gassenküche-Gäste für drei Franken erhalten. An diesem Tag hat das Küchenteam um Matt Suremann einen Salat, eine Griesssuppe sowie einen Braten mit Kartoffelstock, Rüebli und Rosenkohl zubereitet. Die Lebensmittel hierfür wurden von der Schweizer Tafel zur Verfügung gestellt. Nachschöpfen sowie Getränke sind im Preis inklusive – und wenn am Schluss noch etwas übrig bleibt, können es die Gäste gar unentgeltlich mit nach Hause nehmen. Heute kommen, sozusagen als vorweihnachtliche Präsente, sogar noch eine Joghurtcreme als Dessert und die von einer Frauenfelder Oberstufenschule gemachten Guetsli hinzu.
Wiedersehen in einer Woche
An diesem Tag hat das Gassenküche-Team an die 40 Gäste verköstigt und ihnen zudem in der kalten Vorweihnachtszeit ein wenig Wärme und Geborgenheit geboten. Um 13 Uhr schliesst die Küche, und das Team um Sandra Kern macht sich an die Aufräumarbeiten. Derweil gehen die Gäste wieder ihrer Wege. Einer der letzten, der aufbricht, ist der Akkordeon-Mann, der sich, wie er sagt, nun wieder in der Einkaufspassage einrichten werde. Wie wohl die meisten anderen Gäste auch, wird er mit grosser Wahrscheinlichkeit am nächsten Mittwoch erneut in der Gassenküche anzutreffen sein und von Kern und ihrer Mannschaft gewohnt herzlich empfangen werden.
Posted: 22.12.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein | Keine Kommentare »
(mit freundlicher Genehmigung von unseren beiden Stammgästen Elsbeth und Agnes)
Über 40 Gäste drängten sich am 21.12. in unsere Gassenküche. Zeitweise mussten sie sich gedulden bis wieder ein Platz frei wurde. Für Heiterkeit sorgte ein Strassenmusiker mit seinen weihnachtlichen Liedern die er auf der «Handorgele» spielte.
Das Menü:
Vorspeise: Griessuppe mit Lauchstreifen, danach grüner Blattsalat mit roter Paprika garniert
Hauptgang: zarter Rindsbraten mit Bratensauce, Kartoffelstock mit Karotten und Rosenkohlgemüse
Dessert: Waldbeerjoghurtcreme garniert
Wir wünschen all unseren Gästen, Spendern und Sponsoren fröhliche und gesegnete Weihnachten!
Für das Team, Sandra Kern
Posted: 15.12.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein, Presse | Keine Kommentare »
Besuch in der Gassenküche zur Vorweihnachtszeit

Das Team der Gassenküche sorgt immer für gute Stimmung.
Weihnachtszeit in der Gassenküche Frauenfeld. Wer denkt es herrscht zu dieser besinnlichen Zeit bedrückte Stimmung hat sich geirrt – wir waren zu einer Portion Älplermagronen mit Speck eingeladen.
Ein süsslicher Duft zieht durch das Gebäude an der Grabenstrasse in Frauenfeld. Es wird gekocht. Drei Franken für Suppe, Salat, Älplermagronen und ein Stück Kuchen zum Dessert. Gegen 40 Fürsorgeempfänger und Menschen am Existenzminimum haben am letzten Mittwoch den Weg in die Institution gefunden. Kurz nach 12 Uhr herrscht Hochbetrieb in der Gassenküche. Die ersten gehen, die nächsten kommen, dazwischen balancieren die Köchinnen.
Weihnachten ist kein grosses Thema. Ich machte die Runde und setzte mich zu den Gästen. Viele haben etwas gemeinsam: Sie leben allein, und sie essen meistens allein. Trotzdem finde ich schnell ins Gespräch. «Weihnachten wird überbewertet, besser man würde auch unter dem Jahr die schönen Erlebnisse feiern, als den Fokus nur auf die Weihnachten zu legen», erklärt mir ein älterer Herr während er genüsslich den frischen Salat verzehrt. «Wir sind hier der harte Kern», tönt es vom anderen Ende des Tisches. «Wir kommen als erste und gehen immer als letzte. Die Gassenküche ist uns enorm wichtig, denn sonst kommt es wegen dem finanziellen nicht in Frage auswärts zu Essen». Angesprochen auf die anstehende Weihnachtszeit werden die Gäste weniger redselig, was der ausgezeichneten Stimmung in der Gassenküche aber keinen Dämpfer versetzt. Viele sind an Weihnachten bei Verwandten oder der Familie, andere wiederum feiern gemeinsam mit ihren Katzen, doch so richtig wichtig scheint die Weihnachten nicht zu sein. «Es ist noch ein wenig früh», vermutet Sandra Kern, Initiantin der Frauenfelder Gassenküche. «Je näher die Weihnachtstage kommen, umso sensibler wird das Thema». Auf den Tischen stehen kleine Säckchen mit frischen «Guätzli», gesponsert von Privatleuten aus der Stadt, trotzdem, von Weihnachten ist in der Gassenküche nicht viel zu spüren. «Wir reden hier über alles Mögliche, doch die Weihnachten sind kein grosses Thema. Viele auch wollen während dem Essen gar nicht gestört werden», verrät eine jüngere Dame während dem Dessert.
Einladung auf Schloss Klingenberg: Stefan Pfanzelt, Patron des Schlosses lädt die Gassenküche am 28. Dezember schon zum zweiten Mal zum Essen ein, dieses Jahr zum ersten Mal für ein Weihnachtsessen. Laut Sandra Kern ist die Teilnehmerliste lang: «Da kommt bestimmt Weihnachtliches Flair auf».
Thurgauer Nachrichten, Bild und Text: Lui Eigenmann
Posted: 19.11.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein | Keine Kommentare »
Korn spielte am 16. November zum Thema «Gewalt im Knast — muss das sein?» Die Grundlage dafür war ein wahrer Fall aus dem Jahr 2008. Damals missbrauchte ein zweifacher Bubenmörder einen jüngeren Mitgefangenen in seiner Zelle und ermorderte ihn kaltblütig als dieser um Hilfe schrie. Es schockierte, dass so etwas überhaupt passieren konnte und stimmte nachdenklich. Nach der Aufführung bekam das Publikum in der Gassenküche Tee, Kaffe und ein Bettmümpfeli und benutzte die Gelegenheit sich mit den Künstlern auszutauschten.
Posted: 8.09.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein | Keine Kommentare »
Wie freuten wir uns doch alle unsere Gäste endlich wieder zu sehen! Die Tische wurden mit festlichen Servietten und Blumen dekoriert, auch brannten wie immer Kerzen und verbreiteten so etwas Romantik.
Das Menü
die Vorspeisen
Kartoffel-Karotten Suppe mit Sahnehäubchen und fein gehackter Petersilie
gemischter Blattsalat
der Hauptgang
goldbraun gebratener Fleischkäse an Stroganoff-Sauce, gedämpfte Tomate mit Käsekruste und knusprig gebratene Kartoffelscheibchen
der Dessert
frischer Fruchtsalat
Für das Team
Sandra Kern
Posted: 19.08.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein | Keine Kommentare »

Am 19. August brachte die Betriebsleiterin Sandra Kern zusammen mit ihren Mitarbeitern Monika und Peter Fischer, Matt Suremann und der Zivi Lukas Kölbener das Restaurant für Menschen am Existenzminimum auf Vordermann. Die Küche glänzt und der Kühlschrank wartet auf frische Lebensmittel von der Institution «Schweizer Tafel». Wir alle freuen uns auf unsere Gäste!
Sandra Kern
Posted: 29.06.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein | Keine Kommentare »

Heute war der letzte Öffnungstag unserer Gassenküche vor der Sommerpause. 13 Gäste genossen bei Kerzenlicht ein leckeres Menü an festlich gedeckten Tischen. 19 Gäste jedoch folgten der Einladung von Stefan Pfanzelt, dem Patron vom Restaurant Schloss Klingenberg in Homburg. «Jeden Tag eine gute Tat», sagte mir Stefan einmal bei einem Besuch in seinem Restaurant und sprach damit spontan die Einladung aus, unsere Gäste an einem seiner freien Tage zu bekochen.
«Es hat ausgezeichnet geschmeckt!» war das Echo. Auch wurde die Freundlichkeit von Stefan und seiner Mitarbeiterin Marianne immer wieder erwähnt.
Im Namen des ganzen Gassenküche-Teams möchte ich mich ganz herzlich für diese Grosszügigkeit bedanken!
Sandra Kern
Posted: 19.05.2011 | Author: Sandra Kern | Category: Allgemein | Keine Kommentare »
Dank der grosszügigen Dessertspende von Pascale Mäder und Philip Schoch aus Frauenfeld, genossen unsere Gäste am 18.05.11 ein Vier-Gang-Menü inkl. Getränk für nur Fr. 3
Dass diese Überraschung gelang, steht wohl ausser Frage. Vielen herzlichen Dank!
Sandra Kern